Säuger können kein Wasser atmen, Fische keine Luft.

Raum- und 2 Kanal- Klanginstallation
Metallkonstruktion, Polycarbonatplatte, Lautsprecher, Verstärker, Abspielgerät.

Einatmen – Ausatmen.

Die Installation „Säuger können kein Wasser atmen, Fische keine Luft.“ beschäftigt sich damit, das Atmen als inneren körperlichen Vorgang wiederum von außen physisch wahrnehmbar zu machen.
In einer Röhre (d = 90cm, aus einer durchsichtigen Polycarbonatplatte auf Metallkonstruktion) sind 2 Lautsprecher auf Lungenhöhe angebracht. In diesem den Betrachter umschließenden Klangraum ist ein 55sec. Loop zu hören, der sich aus Atem- und Lungenabhörgeräuschen zusammensetzt. Der Klang ist so komponiert, dass ein Rhythmus entsteht, welcher die Quelle des Ursprungklangs hinter sich zurück lässt.
Die durchsichtige gebogene Kunststoffscheibe erzeugt zudem eine visuelle Irritation. Die Röhre wird zu einem nicht zu begreifenden Leerraum, der von einer kaum wahrnehmbaren durchsichtigen Hülle begrenzt wird. Innen und Außen definiert sich scheinbar nur durch den Klang, den Rhythmus des Atems, den Rhythmus aus Atem.
Die Konzentration des Betrachters wird auf das, oft nicht bewusst wahrgenommene, Detail des Atemvorgangs fokussiert. Durch das Abspielen der Sounddatei als Loop entsteht ein Klangbild, welches zum melodischen Rhythmus wird.





 

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=5bEQ